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BeitragVerfasst: 20. Jul 2018, 18:40 
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Liebe Forums-Mitglieder,

Alle, die in irgendeiner Form Sportwetten (Casinobetriebe, Lotteriegesellschaften > auch stattliche, Wettbüros usw.) tätigen, bitte ich alles ganz genau durchzulesen und Rückmeldung zu geben wenn Ihr betroffen seid.
Checkt unbedingt Eure Kontoauszüge und die AGBs Eurer Bank, vor allem die Änderungen in den letzten 2 Jahren.
Es ist gut möglich, dass es noch andere Banken betrifft + auch nicht nur Visa Kredikartenzahlungen.
Diese sogenannte Glückspiel-Gebühr aka "Quasi Cash Entgelte" Gebühr wird von vielen Banken erhoben, teils schon seit 2015.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat heute diese Information bekommmen.
------------------------
Betreff: An das Referat VBS3 der Bafin > Meldung eines mutmasslich schweren Verstosses der IN G-DIBA

Sehr geehrte Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin),

Hiermit möchte ich Ihnen einen mutmasslich schweren Verstoss der IN G-DIBA gegen die eigenen AGBs melden.
Am 24.0.2018 hat die IN G-DIBA Ihren Kunden eine Änderung der AGBs ins Konto-Postfach zugeschickt.
Siehe Ausschnitt Snapshot und Anhang Information_20180424.pdf

Alle Änderung werden eindeutig erst zum 01.07.2018 ! wirksam.

"...wir passen zum 01.07.2018 unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) und das Preis- und Leistungsverzeichnis für das Girokonto an.
...
Ihre Zustimmung zu den Änderungen gilt als erteilt, wenn Sie uns Ihre Ablehnung nicht vor dem 01.07.2018 anzeigen.
Einen von diesen Änderungen betroffenen Zahlungsdiensterahmenvertrag (zum Beispiel Girokontovertrag) können Sie vor dem 01.07.2018 auch fristlos und kostenfrei kündigen."

Auch die Änderungen des Preis- und Leistungsverzeichnis für das Girokonto werden damit erst ab dem 01.07.2018 wirksam !

Unter anderem wird eine neue sogenannte Glückspiel-Gebühr eingeführt:

"Gebühren für den Einsatz der VISA Card bei Glücksspielen
Bei Casinobetrieben, Lotteriegesellschaften und Wettbüros zahlen Sie 3,00% Gebühr auf den getätigten Umsatz, mindestens 3,90 Euro."

Die I NG-DIBA hat offensichtlich (wie auch bei mir) schon ab dem 24.04.2018 (oder sogar davor + rückwirkend)
diese Gebühren bei Ihren Kunden erhoben und mutmasslich rechtswidrig abgebucht.
Bis heute, fast 3 Monate später, erfolgte keine Korrektur.

Diese Diskussion u.a. im Forum 123recht.net lässt vermuten,
dass es sich keinesfalls um Einzelfälle handelt,
dass dies KEIN bisher von der I NG-DIBA unbemerkter Fehler ist also damit möglicherweise vorsätzlich erfolgt ist,
dass ALLE IN G-DIBA Kunden betroffen sein könnten, d.h. Millionen Giro-Konten.

Link zu einem Rechtsforum

"Am 24.04.2018 habe ich mein Wettkonto mehrmals aufgeladen (mit Visa bezahlt).
Das Geld wurde sofort vom Konto abgebucht!

Am 26.04.2018 habe ich eine Mail erhalten. Neue Dokumente in Ihrer Post-Box von IN G DiBa.
(Änderung der AGB).

Am 27.04.2018 sehe ich wie für jede Aufladung 3,90€ Gebühr eingezogen wurde.
Zwei Beispiele hierzu:

Zahlung am 24.04.(Geld am 24.04. weg vom Konto) Buchungstag 26.04.2018 Valuta 25.04.2018
Zahlung am 24.04.(Geld am 24.04. weg vom Konto) Buchungstag 26.04.2018 Valuta 02.05.2018"

Link zu einem Verbraucherforum

"dan2k schrieb am 18.04.2018 um 17:34 Uhr:
Abzocke auf bei IN G DIBA
Hab das gleiche Problem am DI 17.04 sind 30 Abbuchungen von je 3,90 € rein geflattert.
Man muss mal googlen andere sind auch böse auf die Schnauze gefallen.
Und was soll der quatsch mit Quasi Cash Entgelte ?

a-cro schrieb am 07.01.2018 um 11:23 Uhr:
@Stiftung_Warentest: Bei der Barabhebung am Schalter ist der Mehraufwand durch Personal zu erkennen und es ist erwartbar, dass hier Gebühren anfallen.
Dass jedoch nun Gebühren, abhängig vom erworbenen Produkt bzw. Dienstleistung erhoben werden ist nicht zu erwarten und war bisher auch nicht üblich."

Ich halte deswegen diese sogenannte Glückspiel-Gebühr aka Quasi Cash Entgelte (abgesehen von der Mindesthöhe 3,90€ selbst bei kleinen einstelligen Beträgen) generell für rechtlich hochproblematisch,
da diese eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung zu anderen gebührenfreien Einkäufen über die Visa-Karte darstellt.

Aber nochmal, zweifelsfrei und eindeutig ist:
Alle Änderungen werden laut IN G-DIBA Information_20180424.pdf erst zum 01.07.2018 ! wirksam.

Mit freundlichen Grüssen
Ein IN G-DIBA Kunde

Link zu einem Kapitalforum

...Gegenüber der „F.A.Z.“ äußert sich eine Banksprecherin dahingehend, dass es sich dabei um eine „am Markt gängige Gebühr“ handle, „die auch von anderen Banken erhoben wird“.Wie die Zeitung weiter berichtet, erhebt auch die Postbank, die Consorsbank und die Comdirect diese Glücksspiel-Gebühr. Während die Consorsbank bereits seit 2015 — ebenso wie die Postbank — 2,5 Prozent verlangt, seien es bei der Comdirect drei Prozent.

Etwas überraschend kommt die Erklärung der Postbank für diese Gebühr daher. Der Erwerb von Lotto- oder anderen Wettscheinen, sowie Chips in Casinos sei ähnlich dem Erwerb von Bargeld. Darum also stellt sie auch Kreditkartenumsätze im Glücksspiel-Sektor mit einer Gebühr für die Bargeld­abhebung gleich. Während die Banken Gebühren fürs Geldabheben durch den Aufwand mit Automaten und Geldtransport begründen, stellt sich die Frage nach dem Aufwand der Bank, wenn ein Kunde bei einem Glücksspielanbieter seinen Einsatz mit einer Kreditkarte bezahlt...

Die Verbraucherzentrale äußert sich gegenüber der „F.A.Z“ kritisch: „Ich glaube nicht, dass die Banken diese Gebühr aus Gründen der Suchtprävention erheben. Die Banken gucken einfach, wo sie noch neue Gebühren erheben können“, zitiert die Zeitung eine Verbraucherschützerin aus Rheinland-Pfalz. Wenn jemand regelmäßig hohe Summen beim Glücksspiel verzocke, würde ihn eine Bankgebühr kaum davon abhalten.

Die Consorsbank differenziert bei ihrer Glücksspielgebühr übrigens. Wer seinen Lottoschein online mit der Visakarte bezahlt und bei den staatlichen Gesellschaften abgibt, ist von der Gebühr befreit. Lediglich die Einsätze bei privaten Lottogesellschaften werden belangt. Mit der Gebühr sollen unter anderem die kostenlosen Girokonten finanziert werden, so die Bank...

Link zu einem kritischen Bankforum

...Quasi was…? Quasi Modo? Was soll das sein?

Quasi Cash Entgelte sind Umsätze in Spielkasinos, Lotteriegesellschaften und Wettbüros. Man nennt sie in Fachkreisen Quasi Cash, weil sie quasi eine Barauszahlung darstellen. Verstehst du nicht? Tja, ich auch nicht aber die hochgebildeten Banker haben da durchaus ihre eigene Logik. Immerhin studieren sie jahrelang nur um die beste Taktik zur Kundenabzocke zu erlernen und dabei trotzdem als Bank ohne Kontoführungsgebühren dazustehen...


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